E-Scooter mit Straßenzulassung Test

Hier findest du alle E-Scooter mit Straßenzulassung und solche die bald eine Zulassung (laut Hersteller) haben werden, du kannst nach verschiedenen Eigenschaften Filtern, um deinen besten E-Scooter finden:

E-Scooter mit Straßenzulassung StVo & ABE

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Reichweite
Leistung
Max. Zuladung
Preis
Gewicht
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CITY BLITZ TRAVELLER CB075SZ
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CITY BLITZ FLASH CB079SZ
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CITY BLITZ URBAN CB050SZ
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emicro M1 Colibri
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emicro M2

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Bird One
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SoFlow SO2
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TECHNOSTAR TES 300 E-RICA
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CITY BLITZ MOOVER X CB064SZ-X
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Kaufberatung für E-Scooter mit Straßenzulassung

Zu den wichtigsten Kriterien für eine Kaufentscheidung zählen die Verarbeitung, Motorleistung, Reifen und Bremsen sowie der Akku. Je nach Qualität und Funktionalität haben sie die größte Auswirkung auf den Preis. Preislich sind die E-Scooter mit Zulassung in mehrere Kategorien einzuteilen:

  • bis 500 Euro sind sie als günstig zu bezeichnen
  • zwischen 500 Euro und 1.000 Euro sind sie im Mittelfeld angesiedelt
  • von 1.000 Euro bis 1.750 Euro ist der Preis als hoch anzusehen
  • ab 1.750 Euro wird von High End gesprochen

Was ist bei der Motorleistung zu beachten?

Bei der Motorleistung stehen zwischen 150 Watt und 500 Watt maximale Dauerleistung zur Auswahl. E-Scooter mit Straßenzulassung sind aufgrund der unterschiedlichen Motorleistungen in Kategorien einteilbar, aber generell gilt: geringere Motorleistungen sind schwächer und langsamer, als höhere. Unterschiede gibt es zusätzlich in der Motor-Qualität sowie Steuerungssoftware. Mit zunehmender Hochwertigkeit steigt das Leistungsverhalten, sodass es E-Scooter gibt, die mit beispielsweise einem 350 Watt-Motor besser performen, als andere mit einem 500 Watt-Motor. Um solche Modelle und Motoren unterschieden zu können führen wir ein E-Scooter Test durch, sobald genug Geräte eine offizielle Zulassung erhalten.

Bremsen

E-Scooter mit Straßenzulassung sind mit unterschiedlichen Bremssystemen erhältlich. Jedoch müssen mindestens zwei verschiedene Bremssysteme verbaut sein. Die Fußbremse ist in der Regel Standard, aber ihre Bremsleistung ist sehr schwach.

  • Das elektronische Bremssystem verzögert ordentlich und ist das Minimum (günstig).
  • Die Trommelbremse ist stärker als das elektronische Bremssystem und wartungsarm (mittel).
  • Scheibenbremsen sind am stärksten, ein zu starkes betätigen blockiert jedoch den Reifen (hochwertig).

Akku

Die Kapazität von einem Akku ist bedeutend für die Reichweite, mit der ein E-Scooter mit Straßenzulassung mit einer Akku-Ladung fahren kann. Sie wird in der Regel in Amperestunden (Ah) in Kombination mit der Spannung (V) angegeben. Um diese Werte annähernd miteinander vergleichbar zu machen, rechnen wir nur mit Wattstunden (Wh). Die Wattstunden setzen sich folglich aus Ah x V zusammen.

Die Reichweite des E-Scooters mit Straßenzulassung hängt von mehreren Faktoren ab: dem Fahrergewicht, gerade Strecke, Steigungen oder Neigungen, Motorleistung, Akku Kapazität und Fahrstil. Prinzipiell besitzen Akkus mit einer hohen Kapazität eine längere Akku-Betriebsdauer. Zu bedenken ist, dass ein leistungsstärkerer und/oder schwererer E-Scooter mit Straßenzulassung über einen höheren Energieverbrauch verfügt. In diesen Fällen verbauen Hersteller in der Regel größere Akkus mit höheren Kapazitäten.

Reifen

Kleine Reifen reagieren auf der Straße deutlich empfindlicher, als größere. Mit zunehmender Größe der Reifen nimmt die Fahrstabilität zu. Das führt in der Folge zu mehr Sicherheit beim Fahren und fördert den Fahrspaß.

Unterschieden wird zusätzlich zwischen Luft und Hartgummireifen. Luftreifen unterstützen den maximalen Fahrkomfort, weil sie bei den meisten Unebenheiten nachgeben und diese abfedern. Sie weisen einen besseren Grip auf, was sich vor allem auf feuchter/nasser Fahrbahn bemerkbar macht. Folglich sorgen sie für mehr Sicherheit während der Fahrt. Nachteilig ist die höhere Anfälligkeit für Schäden, wie unter anderem Platten. Hier ist vermehrte Vorsicht geboten und vor allem Fahrten über spitze Steine, Nägel sowie Scherben zu vermeiden.

Im Gegensatz zu Luftreifen steht der Hartgummireifen, der spürbar günstiger ist, als ein Luftreifen, aber weniger Komfort bietet. Geeignet sind Hartgummireifen für glatte und feste Asphalt-Strecken. Auf feuchten Untergründen neigt der Reifen aus Hartgummi zum Rutschen. Es erfordert vom Fahrer höchste Konzentration, vorsichtiges Fahrverhalten sowie eine reduzierte Fahrgeschwindigkeit, um das Unfallrisiko zu mindern.

Was ist die maximale Belastbarkeit?

Die Belastbarkeit beim E-Scooter mit Straßenzulassung gibt Auskunft darüber, mit wie viel Gewicht dieser belastet werden darf. Im Vordergrund steht das Fahrergewicht. Zu berücksichtigen sind Zusatzgewichte, wie beispielsweise das Tragen eines gefüllten Rucksacks.

Wird die Belastbarkeitsgrenze überschritten, werden Schäden durch Überhitzung am Fahrzeug provoziert, welche aus einer Überbelastung von Motor und Akku resultiert. Es gibt E-Scooter mit Zulassung, die über Sicherheitsfunktionen verfügen, um dies zu vermeiden. Sie sorgen für eine automatische Abschaltung oder Drosselung des Gerätes, sobald eine zu starke Belastung registriert wird. Bei günstigen Modellen zählen diese Sicherheitsfunktionen in der Regel nicht zum Standard.

Gibt es eine E-Scooter Helmpflicht?

Es gibt keine E-Scooter Helmpflicht und wird es auch nicht geben, solange die maximale Geschwindigkeit bei 20 km/h bleibt. Wird das Gesetz in der StVo und der eKFV angepasst und die Geschwindigkeit erhöht, würde damit auch eine Helmpflicht folgen. Fahrer sollten sich dennoch bewusst machen, dass ein Helm selbst bei langsamen Geschwindigkeiten vor schwerwiegenden Kopfverletzungen schützen und Leben retten kann.

Braucht man einen Führerschein?

Für einen E-Scooter mit Straßenzulassung benötigt man keinen Führerschein und ist ab einem alter von 14 Jahren gestattet. Wenn du dich jedoch für einen E-Scooter mit Sitz interessiert ist die Gesetzeslage anders.

Kriterien für die Straßenzulassung StVo – Die E-Scooter Zulassungsverordnung eKFV

500 Watt

Bei der Dauerleistung handelt es sich um die Leistung, welche ein Motor innerhalb von 30min erbringen kann, während dieser eine bestimmte Temperaturgrenze nicht überschreitet. Dabei kann die Spitzenleistung jedoch jenseits der 500 Watt liegen. Somit entstehen bei verschiedenen Motoren unterschiedliche Leistungen. Beispielsweise kann ein mit 350 Watt ausgezeichneter Motor genauso gut performen wie ein 500 Watt Motor.

Bremsen

Ein E-Scooter mit Straßenzulassung muss beim Betrieb zwei voneinander unabhängige Bremsen zu besitzen hat. Dies beruht auf dem Sicherheitsaspekt, dass eine zweite Bremse zur Fahrtverlangsamung und/oder Anhalten des Fahrzeugs zur Verfügung steht, wenn eine Bremse ausgefallen ist. Ist dies der Fall, ist die funktionsunfähige Bremse unverzüglich vor der nächsten Fahrt instand zu setzen. Bei Fahrten mit nur einer Bremse fällt dies unter eine Ordnungswidrigkeit. Im Versicherungsfall könnte der Versicherungsschutz erlischen. Welche Bremsen-Art verbaut sein muss, ist gesetzlich nicht geregelt.

Licht

Ein E-Scooter mit Straßenzulassung muss über eine Lichtanlage zu verfügen. Diese Lichtanlage setzt sich aus einem Scheinwerfer, einem Rücklicht und einem Rückstrahler sowie Reflektoren an den Scooter-Seiten zusammen. Die Reflektoren sind rechts und links am Chassis zu befestigen. Die Reflektorenfarbe ist mit Gelb vorgegeben. Als Alternative zu den Reflektoren am Chassis, sind diese auch an beiden Rädern oder Felgen anbringbar. Sie unterscheiden sich von den Chassis-Reflektoren durch eine weiße Farbe sowie ihre Ringform. Keine Vorgaben gibt es in Bezug auf abnehmbare Lichtanlagen, solange sie voll funktionsfähig angebracht sind, sobald mit dem Fahrzeug am Straßenverkehr teilgenommen wird.

Geschwindigkeit

Der E-Scooter mit Straßenzulassung darf maximal eine Geschwindigkeit von 20 km/h erreichen. Wer Änderungen am Fahrzeug vornimmt, um die Höchstgeschwindigkeit zu erhöhen, verliert die Straßenzulassung sowie den Versicherungsschutz. Das Frisieren und Tunen von Elektrokleinstfahrzeugen stellt keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat dar.

Akustisches Warnsignal

Jeder E-Scooter mit Straßenzulassung hat über eine funktionierende, fest montierte Klingel, Glocke oder Hupe zu verfügen. Abnehmbare Modelle sind zulässig, haben sich aber bei Fahrtantritt funktionsfähig am Fahrzeug zu befinden.

Fahrzeug-Identifikationsnummer

Ein E-Scooter mit Straßenzulassung hat eine Fahrzeug-Identifikationsnummer sowie ein am E-Roller angebrachtes Fabrikationsschild. Letzteres hat den Fahrzeug-Typ “Elektrokleinstfahrzeug”, die bauartbedingte maximale Höchstgeschwindigkeit sowie die Allgemeine und/oder Einzel-Betriebserlaubnis-Genehmigungsnummer zu enthalten.

Versicherungsplakette

Wer seinen E-Scooter mit Straßenzulassung im öffentlichen Raum fährt, unterliegt der Versicherungspflicht. Die Zulassungsverordnung schreibt vor, dass der Versicherungsschutz mittels Versicherungsplakette am Fahrzeug nachzuweisen ist. Die Versicherungsplakette ist sichtbar am hinteren Teil des Fahrzeugs anzubringen/aufzukleben.

Die Kosten für eine E-Scooter Versicherung bzw. Haftpflichtversicherung belaufen sich etwa auf 20 Euro bis 40 Euro im Jahr und ist gültig für ein Versicherungsjahr. Ist dieses abgelaufen, ist die Haftpflichtversicherung zu verlängern und ein neues Klebenummernschild wird ausgehändigt.

Optional sind eine Teilkasko oder Vollkasko-Versicherung abschließbar. Die Teilkasko umfasst vor allem Diebstahlschäden. Mit einer Vollkasko ist maximaler Versicherungsschutz erreichbar. Bei dieser werden unter anderem im Falle von Schadensfällen die eigenen Schäden am Fahrzeug selbst durch die Versicherung erstattet. Für eine Teilkasko sind mit Kosten zwischen 60 Euro und 120 Euro zu rechnen – abhängig von den gewünschten Leistungen. Mit steigendem Anschaffungspreis werden eine Teil- oder Vollkasko zunehmend sinnvoller.

Wie bekommen die E-Scooter die Zulassung?

Eine Straßenzulassung erhält ein E-Scooter innerhalb der EU, wenn eine Typenprüfung oder Einzelzulassung vorangegangen ist.

Prüfung vom TÜV

Diese Aufgabe übernimmt unter anderem der deutsche TÜV. Dieser stellt sicher, dass die Kriterien zur Einhaltung der Zulassungsverordnung erfüllt werden. Vorrangig geht es hierbei um sicherheitsrelevante Details sowie die Haltbarkeit dieser und des Gerätes insgesamt.

Allgemeine Betriebserlaubnis vom Kraftfahrt-Bundesamt

Hat der TÜV eine Prüfung mit positivem Ergebnis abgeschlossen, erfolgt die Straßenzulassung durch das Kraftfahrt-Bundesamt. Diese stellt die Allgemeine (ABE) oder Einzel-Betriebserlaubnis aus. Die Betriebserlaubnis beinhaltet allgemeine oder Modell spezifische Informationen, welche den Betrieb im öffentlichen Raum erlauben. Alle E-Scooter mit ABE haben eine Zulassung und andersherum. Änderungen, die am Fahrzeug nachträglich vorgenommen werden und nicht Teil der aktuellen Betriebserlaubnis sind, führen zum Erlöschen dieser. Eine Liste der Zugelassenen Modelle findest du hier, diese wird in unregelmäßigen Abständen aktualisiert.

Welche E-Scooter haben Straßenzulassung?

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