Elektro Roller Test

E Roller Test

Cruisen ohne Abgase: Der Elektroroller (SXT Z3)

Im Elektroroller Experten Ratgeber 2019 findest du die wichtigsten Informationen zu den elektrischen Motorrollern. Oft wird der Begriff mit dem E-Scooter bzw. E-Tretroller oder dem E-Scooter mit Sitz verwechselt. Du kannst zu folgenden Themen springen:


Die besten Elektro-Roller bis 45 km/h

In dieser Liste findest du die besten Elektro-Roller, bis 45 km/h die wir empfehlen können.

Modell

Leistung

Shop

UNU Scooter Classic

2-3 kW

UNU Scooter

2-4 kW

Miku Max

800 W

Futura Hawk

3 kW

SXT Z3

2,5 kW

Nova Motors Grace

3 kW

Luxxon E3000

3 kW

Die besten Elektro-Roller bis 80 km/h

In dieser Liste findest du die besten Elektro-Roller, bis 80 km/h die wir empfehlen können.

Modell

Leistung

Shop

SXT Sonix

4 kW

Die besten Elektro-Roller bis 125 km/h

In dieser Liste findest du die besten Elektro-Roller, bis 80 km/h die wir empfehlen können.

Modell

Leistung

Shop

Trinity Jupiter

9 kW

Elektroroller – Vor- und Nachteile

Der Elektro Roller hat gegenüber dem Motorroller mit Verbrennungsmotor eine Reihe von Vor- und Nachteilen.

  • geringer Geräuschpegel
  • geringere Wartungskosten
  • perfekt für Kurzstrecken
  • Abgasfrei
  • Verlustfreie Leistungsübertragung
  • höherer Preis
  • bergige Straßen zehren am Akku
  • Ersatzakku teuer
  • Nicht für den Winter geeignet
  • Laden dauert einige Stunden

E-Roller kaufen – Worauf muss man achten?

Bevor du dir einen Elektro Roller kaufst, solltest du folgende Punkte beachten:

Motorleistung

Wie schnell ein E-Roller maximal fahren kann, hängt von seiner Motorleistung ab. Wichtig beim Kauf ist, dass man abklärt, ob man den notwendigen Führerschein für die Fahrzeugklasse besitzt. Um im Stadtverkehr gut voranzukommen, sind mindestens 1000 Watt zu empfehlen, in Berglandschaften sollten es 3000 Watt sein.

Geschwindigkeit

Leistung

Preis

45 km/h

1 - 3 kW

1000 - 5000 €

85 km/h

3 - 6 kW

3000 - 7000 €

120 km/h

6 - 13 kW

6000 - 15000 €

Fahrzeugklassen / Führerschein

E-Roller gibt es in unterschiedlichen Fahrzeugklassen. Man muss die entsprechende Fahrerlaubnis vorweisen können, wenn man sich mit dem Fahrzeug im Straßenverkehr bewegen möchte.

Leicht-Mofa – bis 20 km/h

Das Leicht-Mofa mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 km/h darf man ohne Helm fahren. Das Mindestalter des Fahrers muss bei 15 Jahren liegen und einen Mofa-Führerschein ist notwendig. 

E-Mofas – bis max. 25 km/h

Für das elektrobetriebene Mofa mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h gelten die gleichen Voraussetzungen. Einziger Unterschied: Der Helm ist Pflicht!

Elektroroller - bis 45 km/h / bis 4 KW

Für das Kleinkraftrad L1e bis 45 km/h muss der Fahrer mindestens 16 Jahre alt sein und einen Führerschein AM oder B haben.

Elektroroller - über 45 km/h

Für das zweirädrige Kraftrad ist die Führerscheinklasse 1b oder A1 notwendig. Wer seinen Führerschein der Klasse 3 oder 4 noch vor dem 1. April 1980 gemacht hat, darf das Kraftrad ebenfalls fahren.

Reichweite

Je höher die Kapazität des Akkus ist, desto größer ist die Reichweite. Sie wird meistens in Ah (Amperestunden) oder Wh (Wattstunden) angegeben.


Die meisten Elektro Roller haben eine Reichweite von 30 bis 80 km. Für die Stadt ist das ausreichend. Mit einem zweiten Akku lässt sich die Reichweite verdoppeln, sofern der Elektroroller dies zulässt (nicht alle haben Platz für einen zweiten Akku und nicht alle Akkus sind herausnehmbar). Pro Akku kann man in etwa mit 600 bis 800 € an Mehrkosten rechnen.

Akku Typ

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten: den Lithium-Ionen-Akku und den Bleisäure-Akku. Letzterer ist billiger, sehr stark und trotzt der Kälte. Dafür sind nicht so viele Ladezyklen möglich. Er muss also früher ausgetauscht werden. Wesentlich langlebiger ist der Lithium-Ionen-Akku, der auch leichter ist. 


Wie lange der Akku überlebt, hängt vom Modell ab. Einige schaffen bis zu 1000 Ladungen, bevor die Kapazität sinkt. Das bedeutet, dass man zwar noch fahren kann, die Batterie sich aber schneller entlädt. Man kann die Lebensdauer des Akkus dadurch positiv beeinflussen, indem man ihn richtig pflegt


Wie lange der Akku zum Laden braucht, ist abhängig vom Akku-Typ:

Akku-Typ

Ladezeit

Lithium-Ionen-Akku

4 - 6 h

Bleisäure-Akku

6 - 8 h

Energierückgewinnung (Rekuperation)

Einige E-Roller-Modelle arbeiten mit Energierückgewinnung. Das bedeutet, dass die Energie, die beim Bremsen entsteht, fürs Aufladen des Akkus genutzt wird. Die Technik ist nicht ganz billig, wird aber immer öfter eingebaut, um die Reichweite und Wirtschaftlichkeit der Elektro Roller zu erhöhen. 

Qualität

Die unterschiedliche Qualität der Elektro Roller ist zu spüren. Man kann sofort sagen, ob es sich um ein China-Import oder ein europäisches Produkt handelt. Bei den günstigen Modellen ist die Verarbeitung nicht ganz sauber und es sind weniger haltbare Bauteile verbaut, dafür sind sie eben günstiger. 

Ausstattung

Wie auch bei Autos bieten die Hersteller verschiedene Extras und Konfigurationen an die dementsprechend den Preis erhöhen. Zu den Konfigurierbaren zählen Motorleistung, Farbe und Sattel. Zu den Extras gehören eine Drosselung (auf 25 km/h oder 45 km/h), stärkere Ladegeräte, ein programmierbarer Controller und Zubehör wie eine Scheibe oder ein Topcase. 


E Roller Hersteller

Die meisten E-Roller werden in China hergestellt. Seit auch Europa die elektrobetriebenen Zweiräder entdeckt hat, gibt es immer mehr westliche Hersteller, die ihr Knowhow in die Entwicklung neuer Fahrzeuge dieser Art stecken. Selbst alte Klassiker bekommen in der Elektro-Version eine ganz neue Ausstrahlung.

Vespa

Bei uns ist die Vespa der Inbegriff des Motorrollers. Hersteller Piaggio hat den Vespa-Roller in einer E-Version herausgebracht.

Niu

Niu Elektroroller aus China ist weltweit der größte E-Roller-Hersteller. Zu den neuesten Niu Elektrorollern gehören der Niu N-GT und der Niu M+.

Unu

Der Hersteller Unu Motors kommt ursprünglich aus München und hat seine Zentrale jetzt in Berlin. Er stellt den Preisfaktor in den Fokus und bietet kostengünstige E-Roller in vielen verschiedenen Farben.

Schwalbe

Die neue E-Schwalbe ist mit einem Antrieb von Bosch ausgestattet und hat eine Motorleistung von 4000 Watt. Es gibt die Elektro-Schwalbe mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und 90 km/h. Das Aussehen ist individuell konfigurierbar.


Umweltfreundlichkeit eines E-Rollers

Elektroroller sind umweltfreundlicher als die klassischen Roller mit Verbrennungsmotor, weil sie keine Abgase produzieren und keine fossilen Brennstoffe verbrauchen (wenn sie mit Öko-Strom geladen werden).


CO2-Bilanz eines E-Rollers

Klimaneutral ist der Elektroroller nicht, denn bei der Produktion fallen auch Tonnen von CO2 an. Außerdem muss der Strom mit dem der Elektro Roller geladen wird produziert werden und dabei sind in Deutschland Kohle und Gas im Spiel. Dennoch sieht die CO2-Bilanz im Gegensatz zum klassischen Motorroller gut aus, weil der CO2-Ausstoß bei der Fahrt wegfällt und so langfristig die Emissionen durch die Fahrzeugproduktion wiedergutgemacht werden.


Bei der Herstellung der Lithium-Ionen-Akkus wird viel Wasser verbraucht, das in den Regionen, wo sie hergestellt werden, knapp ist. Zur Produktion braucht man außerdem Kobalt, das im Kongo abgebaut wird. Amnesty international hat darauf hingewiesen, dass dort unter menschenunwürdigen Bedingungen gearbeitet wird und viele Kinderarbeiter eingesetzt werden.


Die Entsorgung der Batterien ist auch problematisch. Man arbeitet mit Hochdruck an der Möglichkeit, die Akkus zu recyclen, was teilweise schon gelingt. Die Rohstoffe zur Herstellung der Batterien – Lithium, Wolfram, Kobalt – könnten außerdem bei wachsender Nachfrage knapp werden.

Stromtankstellen

Unter folgendem Link findest du eine Karte mit allen Ladestationen: https://www.enbw.com/elektromobilitaet/produkte/mobilityplus-app/ladestation-finden


Ladesäulen sind noch nicht flächendeckend verfügbar. Gerade in ländlichen Regionen ist die Infrastruktur diesbezüglich noch ausbaubar. Um eine Stromtankstelle nutzen zu können, braucht man ein entsprechendes Kabel, das meist vom Hersteller mitgeliefert wird. Nicht jede Tankstelle ist mit jedem Anschluss kompatibel. Bezahlt wird an der Stromtankstelle oft über eine Smartphone-App. Einheitliche Methoden gibt es nicht. Wer eine längere Fahrt oder eine Fahrt durch unbekanntes Gebiet plant, sollte sich mit einer Stromtankstellen-Landkarte vorab über die Standorte der Säulen informieren.

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