E-Scooter Test

E-Scooter Test

Klein, schnell und wendig: Der E-Scooter.

Im E-Scooter Experten-Ratgeber 2019 findest du alle wichtigen Informationen rund um den E-Scooter. Du kannst zu folgenden Themen springen:

Folgenden weiterführende Themen könnten dich auch interessieren:


E-Scooter Test 2018 / 2019 mit Zulassung

In folgender Tabelle findest du die Testsieger aus dem E-Scooter Test 2018 / 2019:

Zurzeit ist viel Bewegung im Markt und es werden wöchentlich neue E-Scooter zugelassen, bis Jan. 2020 sollen es über 50 Fahrzeuge werden. Wir aktualisieren ständig die Fahrzeuge, eine Übersicht findest du unter E-Scooter mit Straßenzulassung. Dort sind alle E-Scooter die eine Zulassung haben und bald haben werden. 


Hier findest du die Testsieger aufgeteilt nach Kategorien:

  • Leistung
  • Preis
  • Zuladung
  • Gewicht

Hier sind die besten E-Scooter nach Eigengewicht aufgeteilt:


Gewichts-Test in Arbeit...

Wie wir testen


E-Scooter Test Stiftung Warentest

Bislang gibt es noch keinen E-Scooter Test und damit Testsieger der Stiftung Warentest zu E-Scootern.

E-Scooter Test Öko-Test

Bislang hat Öko-Test noch keine E-Scooter Test durchgeführt. Sobald es hier einen E-Scooter Testsieger gibt, werden wir dies veröffentlichen.


Testsieger Elektro-Scooter ohne Zulassung

Falls du nicht auf der Straßen fahren willst, findest du die besten E-Scooter in folgender Übersicht:

eFlux Lite One

Xiaomi Mi 

Wizzard 2.0S City

Wizzard 2.5S City


E-Scooter Ratgeber - die wichtigsten Infos über E-Scooter

Im folgenden Text findest du die wichtigsten Informationen zu den E-Scootern. Du kannst zu folgenden Themen springen:

Folgende weiterführende Themen könnten dich auch interessieren:


E-Scooter Typen

E-Scooter vs E-Scooter mit Sitz

E-Scooter mit Sitz (links), E-Scooter (rechts) 

Es wird unter zwei E-Scooter Typen unterschieden:

  • E-Scooter: Fallen unter die eKF und sind auf 20 km/h und 500 Watt Dauerleistung begrenzt (dieser Ratgeber). 
  • E-Scooter mit SitzFallen unter L1e als leichtes zweirädriger Kraftfahrzug und sind auf 45 km/h und 4000 Watt Dauerleistung begrenzt (weiterführender Ratgeber). 

Motorleistung

E-scooter Brushless Motor

E-Scooter Brushless Motor

Die Stärke des E-Scooter-Elektromotors richtet sich nach der Wattzahl. Je höher diese ist, desto kräftiger ist die Beschleunigung und desto höher ist die theoretische maximale Geschwindigkeit des E-Scooters.


Allerdings ist zu bedenken, dass ein größerer Elektromotor einen größeren Akku benötigt. Und dieser erhöht wiederum das Gewicht des E-Scooters.


In E-Scootern werden ausnahmslos bürstenlose Elektromotoren eingebaut. Sie weisen eine hohe Effizienz und lange Lebensdauer auf. Ist der Akku mal leer, kann er trotzdem geschoben werden.

Funktionsweise E-scooter Elektromotor

Unterschiedliche Motorisierungen

Die E-Scooter gibt es in vielen verschiedenen Motorisierungen, jedoch sind die deutschen StVo Modelle auf 500 Watt begrenzt und auf 20 km/h gedrosselt. Für alle anderen die keinen Wert auf eine Zulassung legen, kann folgende Übersicht helfen:

Leistung

Geschwindigkeit

Reichweite

120 Watt

16 km/h

10 - 16 km

300 Watt

25 km/h

15 - 20 km

500 Watt

30 - 35 km/h

25 - 30 km

800 Watt

45 - 50 km/h

30 - 50 km

2 x 800 Watt (1600 Watt)

45 - 65 km/h

30 - 50 km

2 x 1000 Watt (2000 Watt)

60 - 65 km/h

50 - 110 km

Mehr zu den unterschiedlichen Motorleistungen


E Scooter Reichweite

  • Die Elektro Scooter haben eine Reichweite zwischen 10 und 45 km.
  • Die Hersteller geben immer einen unrealistischen Wert unter optimalen Bedingungen an, bei dem man min. 30 % abziehen kann

Wenn der Hersteller eine Reichweite von 40 km angibt, gilt das für eine flache Strecke ohne Steigungen und eine durchgehende Fahrt bei mäßiger Geschwindigkeit.


Die Reichweite variiert stark, nachdem der Kunde das Fahrzeug dann selber im Betrieb hat. Die Varianz steigt mit dem Gewicht des Fahrers und den Gegebenheiten der Strecke. So kann die Reichweite bis zu 50 % sinken.

Wie weit du mit dem E-Scooter fahren kannst, hängt von verschiedenen Faktoren ab. In erster Linie aber von der Kapazität und Qualität des E-Scooter-Akkus. Wie schnell sich dieser entleert hängt dann vom Fahrstil, der Fahrstrecke, und dem Verbrauch des Motors ab. Beim häufigen Bremsen und Beschleunigen wird am meisten Energie verbraucht.


Auch für Steigungen und für die damit verbundene Höhendifferenz muss der Motor deutlich mehr Leistung aufbringen als auf ebener Strecke.


Ebenfalls wirkt sich das Gewicht des Fahrers auf den Verbrauch und damit auf die Reichweite aus. Je größer die Last, die ein E-Scooter tragen muss, desto mehr Energie benötigt der Motor.

Akku

E-Scooter Akku

Der E-Scooter Akku befindet sich meistens im Trittbrett.

Der Lithium-Ionen-Akku hat sich technologisch durchgesetzt und bietet das beste Preis-Leistungs-Gewichts-Verhältnis. Er ist im Vergleich zur klassischen Blei-Säure-Batterie sehr langlebig und zeichnet sich durch ein deutlich geringeres Gewicht aus.


Je höher die Speicherkapazität des Akkus (angegeben in Wattstunden oder Wh), desto größer die Reichweite. Aber dementsprechend verlängert sich auch die Ladezeit. Im Durchschnitt hält ein Akku für den E-Scooter 500-1500 Ladevorgänge, bevor die Kapazität deutlich nachlässt. 

MEHR ZUM ELEKTRO SCOOTER AKKU


Fahrkomfort

Der E-Scooter Fahrkomfort hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören die Verarbeitung bzw. Stabilität, die Reifen und die Federung bzw. Stoßdämpfung.

  • Verarbeitung & Stabilität
  • Reifen
  • Federung 

Verarbeitung & Stabilität

Die Stabilität eines E-Scooters wirkt sich direkt auf die Traglast aus. Größer motorisierte E-Scooter sind in der Regel mit einem stärkeren Motor und größeren Akku ausgestattet und müssen dementsprechend stabiler gebaut werden. 

E-Scooter Reifen

Je größer die Reifen beim E-Scooter, desto mehr Fahrkomfort wird man haben. Über die Reifen werden die Unebenheiten der Fahrbahn ausgeglichen. Bei den Elektro-Scootern gibt es zwei verschiedenen Reifen Typen:

Hartgummireifen (wenig Komfort)

Luftreifen (hoher Komfort)

Federung / Stoßdämpfer

Stoßdämpfer wirken sich direkt auf die Laufruhe des E-Scooters aus und tragen deutlich zum Fahrkomfort bei. Je größer der Federweg ist, umso besser ist die dämpfende Wirkung.  So sind beispielsweise Erhöhungen und Kanten sowie Schlaglöcher kein Problem mehr. Wer einmal mit einem E-Scooter ohne Federung den Bordstein hoch oder heruntergefahren ist, weiß wie unangenehm das sein kann.


Sicherheit

Die Sicherheit sollte beim Elektroscooter im Vordergrund stehen. Wichtig ist, dass es sich um einen geprüften E-Scooter (wie die Modelle in unseren E-Scooter Test) handelt (Gütesiegel, Prüfabzeichen, EU Zulassung, ABE). Zur Sicherheit gehören ein rutschfestes Trittbrett, gute Bremsen, eine Lichtanlage. Ein Fahrradhelm gehört üblicherweise nicht zur Grundausstattung, sollte jedoch immer mit dabei sein.

Prüfsiegel und Zeichen

E-Scooter Bremsen

E-Scooter Bremsen

E-Scooter Bremsen - vorne ist eine elektrische, hinten eine Scheibenbremse verbaut

E-Scooter haben verschiedene Bremseinrichtungen. Die meisten haben eine Bremse die über den Elektromotor funktioniert und gleichzeitig beim Bremsen den Akku lädt. Standard ist auch die Bremse zum drauf treten am Hinterrad. Leistungsstarke Elektro-Scooter sind zusätzlich mit Scheiben- oder Trommelbremsen ausgestattet. Die Bremskraft der verschiedenen Bremsen von stark bis schwach:

Scheibenbremse

Trommelbremse

regenerative / elektrische Bremse 

Fußbremse


Gesetze und Verhaltensregeln

Wird aktualisiert...


Was spricht für ein E-Scooter?

Für die Nutzung eines Elektro-Scooters spricht einiges. So kann man sich relativ mühelos überall in der Stadt fortbewegen, findet schnell einen Parkplatz und muss, anders als beim Fahrradfahren, keinerlei Kraft für die Fortbewegung aufwenden. Die Betriebskosten sind relativ gering und ein E-Scooter ist auch umweltfreundlich.

Vorteile

  • Reichweite je nach Gerät 20-45 km
  • geringe Distanzen schnell überbrücken
  • oft klappbar & kompakt
  • leicht zu tragen
  • keine nervige Parkplatzsuche
  • umweltfreundlich
  • geräuscharmes Fahren
  • keine eigene Kraftaufwendung nötig
  • Mitnahme auch im ÖPNV erlaubt
  • geringe Kosten pro / km

Nachteile

  • längere Ladezeiten 2-5 h je nach Akku
  • nicht bei jeder Witterung nutzbar
  • durch fehlende Motorgeräusche eingeschränkte Wahrnehmung anderer Verkehrsteilnehmer
  • Ersatzteile wie neue Reifen nach 1500 km nötig (bei Hartgummi Reifen)
  • nach mehreren tausend km Fahrt werden Bauteile wackelig (bei günstigen Modellen)

Alternativen

Zum E-Scooter gibt es einige Alternativen, wie zum Beispiel das Hoverboard, E-Bike oder ein E-Skateboard.

E-Skateboard

E-Skateboards sind meist Longboards, die mit einem Elektroantrieb ausgestattet sind. Auch sie funktionieren mit einem Akku, sind sehr effizient und ermöglichen eine entspannte Fortbewegung.

Monowheel

Wie der Name schon sagt, ist ein Monowheel ein Elektrisches-Einrad, das mit einem Elektroantrieb fährt. Hier benötigt man allerdings ein wenig Übung und gute Balance.

Hoverboard

Bei den Hoverboards handelt es sich um sogenannte E-Boards, die selbst balancierend fahren und mit kleinen Rollen bzw. Rädern ausgestattet sind.

E-Bike

Ein E-Bike ist ein Elektrofahrrad. Es fährt auf Knopfdruck ohne Pedalunterstützung. Ab 6 km/h besteht hier Zulassungspflicht.

Pedelec

Bei Pedelecs unterstützt der E-Motor den Tritt in die Pedale. Bis zu einer Unterstützung von 25 km/h gelten Pedelecs als Fahrrad und damit von der Zulassungspflicht ausgenommen.


Hersteller

Es gibt zahlreiche Hersteller von E-Scootern. Da kann man schon mal den Überblick verlieren.

E-Micro hat unterschiedliche E-Scooter im Angebot, die meist leicht, aber leistungsstark sind. 

eFlux vertreibt verschiedene E-Scooter und E-Scooter mit Sitz.

Go!mate

Go!mate bietet E-Scooter für moderne und erwachsene Menschen. Sie sind hochwertig verarbeitet und eignen sich gut für Berufspendler.

Inmotion bietet stylische E-Scooter für die jüngere Generation an.

Ninebot by Segway bietet E-Scooter mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

SXT Scooter bieten unterschiedliche hochwertige E-Scooter an, die auch von E-Scooter Sharing Anbietern genutzt werden.

Walberg Urban Electrics bietet verschiedene E-Scooter unter den Marken The Urban und Egret an. 

Xiaomi stellt günstige E-Scooter her die aber Seit der Zulassung über andere Firmen laufen.


FAQ

Für wen sind E-Scooter geeignet?


Elektroscooter eignen sich für alle, die schnell und bequem kurze Strecken in der Stadt zurücklegen wollen, zum Beispiel Berufspendler. Auch Senioren profitieren von dieser leichten Art der Fortbewegung und bleiben länger unabhängig. Junge Leute, die noch keinen Führerschein haben, können sich mit einem Elektro-Scooter dennoch frei fortbewegen. Es gibt spezielle E-Scooter für Kinder, die den Schulweg deutlich verkürzen. Menschen mit Handicap verschafft ein E-Scooter Mobilität. Urlauber, Camper und Freizeitsportler profitieren ebenfalls von den Möglichkeiten, die ein E-Scooter bietet. Und natürlich ist ein E-Scooter auch für Menschen interessant, die aus beruflichen Gründen zwischen verschiedenen Einsatzorten hin und her laufen müssen (Lagerhallen oder bei Messen usw.). Diese können sich künftig einfach auf ihren E-Scooter schwingen und die Distanzen in kürzester Zeit zurücklegen.

Darf man Elektro-Scooter mit in öffentliche Verkehrsmittel nehmen?


Bisher sind die E-Scooter generell erlaubt, jedoch können Verkehrsbetriebe selber entscheiden, wie das gehandhabt wird. Sie können Verbote aussprechen (was jedoch nicht sinnvoll wäre) oder Gebühren für die Mitnahme verlangen. Problematisch wird es, wenn ein Zugticket gekauft wird und mit verschiedenen Verkehrsbetrieben gefahren und/oder anschließend mit ÖPNV kombiniert wird. Denn auch wenn man bei der DB ein Ticket bucht, kann es sein, dass man mit der NordWestBahn fährt, welche E-Scooter nicht erlaubt.

DB:

Die E-Scooter können kostenlos mitgenommen werden, wenn sie klappbar sind und eine Akkuleistung bis 500 Watt haben. Nicht klappbare Fahrzeuge müssen zusätzlich eine Fahrradkarte erwerben. 

NordWestBahn:

E-Scooter dürfen nicht mit in die Bahn genommen werden, denn die Mitnahme von Versicherungspflichtigen Fahrzeugen ist nicht erlaubt

ÖPNV:

Generell erlaubt, eventuell muss ein Zusatzticket erworben werden. Es gibt keine einheitlichen Regelungen, da jeder Verkehrsbetrieb andere Mitnahmebedingungen hat.

Flixbus:

E-Scooter dürfen nicht als Gepäck mit in den Bus genommen werden.

Wie sicher ich mein E-Scooter ab?


Um dein E-Scooter abzusichern, solltest du dir ein E-Scooter Schloss kaufen. 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (18 Bewertungen, Durchschnitt: 4,56)

Loading...

Produkte vergleichen
  • Testergebnis (0)
Vergleichen
0