E-Scooter Sharing

E-Scooter Sharing Vergleich

E-Scooter Sharing: Alle Anbieter im Vergleich

E-Scooter gehören in zahlreichen Metropolen der Welt seit einiger Zeit zum normalen Straßenbild. Mit der neuen Verordnung hält dieses Modell in Deutschland Einzug und bietet zahlreiche Vorteile für die Mobilität in deutschen Städten. Nach dem Inkrafttreten dürfen E-Scooter auf Radwegen und auf der Straße bewegt werden, der Gehweg ist weiterhin tabu.


Lime

Bird

Tier

Wind

Circ

Hive

Basispreis je Fahrt

0,50 €*

1 €

1 €

1 €

1 €

1 €

Preis pro Min

0,10* €

0,15 €

0,19 €

0,15 €

0,20 €

0,15 €

Zahlung

Kredit- / Debitkarte

Kreditkarte / Google Pay

Kreditkarte

Kreditkarte / PayPal

Kreditkarte

Kreditkarte

Reichweite 

ca. 32 km

ca. 20 km

ca. 30 km

k. A

k. A

k. A.

Belastbarkeit 

150 kg

90 kg 

100 kg

k. A.

150 kg

100 kg


Voi

Spin

Jump




Basispreis je Fahrt

1 €

k. A.

k. A.




Preis pro Min

0,15 €

k. A.

k. A.




Zahlung

Kredit- / Debitkarte / Paypal

k. A.

k. A.




Reichweite 

ca. 30 km

k. A.

k. A.




Belastbarkeit 

120 kg

k. A.

k. A.




*50 % Rabatt für n26 kunden

Bis zum 5.12.2019 erhalten alle N26 Kunden bei Lime einen 50 % Rabatt auf alle Fahrten inkl. Entsperrungspauschale. Das heißt, du zahlst für das Entsperren 0,50 € und pro Minute 0,10 € was es zum günstigsten Anbieter macht! Dazu benötigst du nur das kostenlose N26 Bankkonto und die N26 Karte muss als primäres Zahlungsmittel in der App hinterlegt sein. Wenn du noch kein N26 Bankkonto hast, kannst du dir hier ein kostenlos in wenigen Minuten eröffnen! Mehr dazu im auf der offiziellen Seite: https://n26.com/de-de/blog/n26-und-lime-kooperation.

In welchen Städten gibt es welche Anbieter?


Folgende Anbieter sind in Deutschland mit dem Sharing-Dienst in verschiedenen Städte vertreten:

  • Bird: Bamberg
  • Flash / Circ: Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Herne, Köln & München
  • Hive: München Hamburg
  • Jump: Bisher nur E-Bikes in Berlin
  • Lime: Berlin, Dresden, Frankfurt a.M., Hamburg, Köln & München
  • Spin: Noch nicht verfügbar
  • Tier: Berlin, Bonn, Köln, Düsseldorf, Frankfurt a.M., Hamburg, Hannover, Heidelberg, Ingolstadt, Ludwigshafen, Mannheim, München & Münster
  • VOI: Augsburg, Berlin, Erfurt, Hamburg, Lübeck, München, Potsdam und Movie Park Germany
  • Wind.co: Noch nicht verfügbar

Warum E-Scooter Sharing nutzen?


Die neue Verordnung trägt zu einer Entlastung des urbanen Verkehrs bei. Die kleinen Flitzer überzeugen mit entscheidenden Vorteilen – sie sind wendig, leise und handlich, produzieren keine unangenehmen Abgase und benötigen keine Parkplätze. Für die berüchtigte “last mile” sind sie ideal, da sie kurze Strecken ohne lästigen Stau bewältigen. Alternativ zur Neuanschaffung eines E-Scooters bietet sich die Nutzung von E-Scooter Sharing an.


Für kurze Strecken ist das Auto unpraktisch. Neben Benzinkosten und Staugefahr sorgt zusätzlich die Parkplatzsuche für einen erhöhten Stresslevel. E-Scooter Sharing ist eine Alternative, bei der diese Faktoren nicht anfallen. Das Sharing-Konzept ist erfreulich unkompliziert und bietet eine problemlose Handhabung. Die Anschaffung eines eigenen Flitzers ist mit hohen Kosten verbunden, die beim E-Scooter Sharing entfallen, jedoch ist ein eigener E-Scooter umweltfreundlich, im Gegensatz zu den Sharing Diensten. Jedoch sind die Kosten für die Nutzung des Angebotes erfreulich gering und sind abhängig vom Nutzungsumfang. Willst du doch lieber einen E-Scooter kaufen, schaue in unseren E-Scooter Test, dort findest du die besten E-Scooter.


Wer darf E-Scooter Sharing nutzen?


Beim E-Scooter Sharing spielt das Alter des Nutzers eine große Rolle. Für die Nutzung eines EScooter -Sharing Angebotes müssen neben den gesetzlichen Anforderungen die Bedingungen des jeweiligen Dienstleisters beachtet werden. Je nach Anbieter ist ein Mindestalter von 16 bis 18 Jahren erforderlich, für Kinder ist die Nutzung generell untersagt. Einige Unternehmen verlangen die Authentifizierung per Führerschein, dies ist nicht bei allen Dienstleistern erforderlich. In der Regel darf mit dem E-Scooter das Stadtgebiet oder ein bestimmter Einzugsbereich nicht verlassen werden.


Wie funktioniert das Sharing


Nach dem Herunterladen der App des jeweiligen Anbieters erfolgt eine kurze Registrierung per Mail oder Handynummer. Anschließend muss eine Zahlungsmethode hinzugefügt werden. Das sind meist die Kredit-, Debitkarte, Paypal oder Google Pay. 


Per App lokalisiert man die verfügbaren Scooter und erhält zu jedem Fahrzeug eine Angabe zum aktuellen Ladestand. Häufig kann das Fahrzeug für kurze Zeit reserviert werden. Für die Nutzung wird der QR-Code gescannt und anschließend kann der E-Scooter gefahren werden. Nach der Fahrt wird das Fahrzeug abgestellt und die Freigabe per App übermittelt.


Bei den meisten Dienstleistern gibt es keine festen Stellplätze, anhand der QR-Codes kann der Standort in der Regel problemlos lokalisiert werden. Ebenfalls relevant sind die Nutzungszeiten. Zum Schutz vor Vandalismusschäden sammeln viele Dienstleister die E-Scooter am Abend zu einer bestimmten Uhrzeit ein. Die meisten E-Scooter können zwischen 7:00-21:00 gefahren werden.


Kostenvergleich für das E-Scooter Sharing


Ein überzeugendes Argument für die Nutzung von E-Scooter Sharing ist der Kostenfaktor. Im Vergleich mit anderen Mobilitätsmodellen zeigen sich die Einsparmöglichkeiten der Sharingangebote.


E-Scooter Kosten


Ein eigener E-Scooter kostet nach Ausstattung und Qualität zwischen 500 und 2.400 Euro. Für die Nutzung des E-Scooters im Straßenverkehr eine Versicherungsplakette erforderlich. Die Kosten der E-Scooter Versicherung liegen hier je nach Versicherungsgesellschaft und Versicherungsumfang bei rund 30 bis 70 Euro im Jahr. Eine Aufladung kann an herkömmlichen Steckdosen erfolgen. Die Höhe der Stromkosten für die Aufladung des E-Scooters ist abhängig von der Nutzungshäufigkeit sowie vom jeweiligen Stromtarif. Bei einer Nutzungsdauer von fünf Jahren und einer jährlichen Laufleistung von 1.000 km ergibt sich folgende Rechnung:


  • Versicherungskennzeichen (Durchschnittswert: 50 € pro Jahr) = 0,05 € / km
  • Stromkosten (10 € / 1.000 km €) = 0,01 €
  • Gesamtkosten / km (0,05 € + 0,01 €) = 0,06 € / km

Ein E-Scooter zu kaufen ist die beste Methode, um Geld zu sparen. Die sehr geringen Betriebskosten machen dieses Fortbewegungsmittel sehr attraktiv. Die besten E-Scooter findest du im Elektro-Scooter Test.


Elektro-Scooter Sharing Kosten


Beim E-Scooter Sharing fallen keine Anschaffungskosten an. Die Anbieter gewähren eine minutengenaue Abrechnung und der durchschnittliche Preis liegt bei rund 0,15 €  / min. Wird das Fahrzeug für wenige Minuten genutzt, bietet sich das Sharingmodell als preisgünstige Alternative mit voller Kostenkontrolle an. Bei einer jährlichen Laufleistung von 1.000 km (tägliche Nutzung = 20 Minuten) ergibt sich folgende Rechnung:


  • 1,00 € + 20 Minuten * 0,15 € = 3 €
  • 5 Tage pro Woche * 52 Wochen pro Jahr = 780,00 € 
  • Gesamtkosten / km (1040,00 € / 1.000 km) = 0,78 € 

Bus / Straßenbahn Kosten


Die Kosten hängen von der Entfernung sowie der jeweiligen Zoneneinteilung ab. Ebenfalls relevant ist die Art des gekauften Tickets, den neben Einzeltickets sind Tages-, Wochen-, Monatstickets und weitere Varianten erhältlich. Wenn Berufspendler ein Monatsticket nutzen, sind die umgerechneten Kosten im Vergleich zum Tagesticket deutlich geringer. In Köln kostet ein Monatsticket im Abo je nach Kategorie beispielsweise zwischen 64,50 und 253,00 €. Bei einer Strecke von 1.000 km ergibt sich beim günstigsten Ticketpreis folgende Berechnung:


  • Jahreskosten Ticket (12 * 64,50 €) = 774,00 €
  • Gesamtkosten pro km (774,00 € / 1.000 km) = 0,77 €

Eigener Pkw


Für die meisten Deutschen ist das eigene Auto unverzichtbar. Viele Menschen unterschätzen den Kostenfaktor und übersehen, dass zu den Anschaffungskosten zusätzlich die Kosten für den Unterhalt anfallen. Derzeit liegen die durchschnittlichen Preise pro Liter bei 1,37 € (Benzin) und 1,24 Diesel (Stand: Februar/2019). Bei einem Verbrauch von 7 L pro 100 km und einer jährlichen Fahrleistung von rund 1.000 km betragen die Kosten für den Benziner 95,90 € und für den Diesel 86,80 € /  Jahr. Zusätzlich zu den Benzinkosten fallen Versicherungsbeiträge, Kfz-Steuern sowie Wartungs- und Reparaturkosten an. Bei Anschaffungskosten von 10.000 €, einer Nutzungsdauer von fünf Jahren und einer gefahrenen Strecke von 1.000 km / Jahr ergibt sich folgende Berechnung:


  • Versicherungsbeitrag (Durchschnittswert: 250 € pro Jahr / 1.000 km) = 0,25 € / km
  • Benzinkosten (1,37 Euro pro Liter bei 7 Liter / 100 km) = 0,095 € / km
  • Kfz-Steuer (Beispielwert für Benziner: 30,00 € / Jahr) = 0,03 € / km
  • Gesamtkosten pro km (0,25 € + 0,09 € + 0,03 €) = 0,25 Euro

Ökologischer Fußabdruck


Neben der Kostenersparnis ist für viele Kunden die umweltfreundliche Nutzung ein entscheidendes Argument. Ein Vergleich der ökologischen Fußabdrücke verschiedener Verkehrsmittel zeigt die vorbildliche Co2 Bilanz der E-Scooter. Jedoch ist zu beachten, dass die E-Scooter im Sharing-Betrieb sehr geringe Lebenszeiten haben und dadurch eine schlechtere Bilanz aufzeigen als selbst gekaufte E-Scooter.


Wer lädt die E-Scooter auf?


Die E-Scooter werden durch sogenannte Juicer aufgeladen. Jedem steht es frei, sich per App als Juicer anzumelden. Per App siehst du welche E-Scooter aufgeladen werden müssen, holst diese dann ab und bringst sie wieder zum Ort zurück. Da die E-Scooter nur zwischen 07:00 - 21:00 Uhr genutzt werden, müssen die meisten Nachts aufgeladen und vor 7:00 an ihren Platz gebracht werden.


Wer wartet die E-Scooter?


Ebenso wie die Aufladung wird auch die Wartung von den Dienstleistern übernommen. Die E-Scooter werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf repariert. 

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